Meine Politik – Bildung & Wissenschaft


Bildung

Ich bin überzeugt, dass wir Bildung neu denken müssen. Lerntypen-Analyse und Formen des Blended Learnings müssen schulische und berufliche Bildung passgenau, individualisiert und effizient machen. Dabei geht es nicht um Digitalisierung an sich. Die dringend nötige Digitalisierung muss letztlich der Lerneffizienz dienen, damit die Lernenden erfolgreich sein können.

Öffentliche und private Schulen müssen sich stärker mit der Wirtschaft vernetzen. Als Politikerin möchte ich hier weiterhin Impulse setzen, denn ich kenne beide Systeme von innen. Ich habe in Schule und Universität unterrichtet und habe in kleinen Unternehmen ebenso wie in großen Konzernen gearbeitet. Ich bin sicher, dass Schule von Wirtschaft lernen kann. So können Schüler erfolgreicher und begeisterter ins Berufsleben starten. Die Entwicklung in die flexiblen Wege des „new work“ bietet für Schule eine Fülle an Anreizen zur Modernisierung und zur Qualitätssteigerung.

  • Schülern die Erfahrung vermitteln, dass Wettbewerb und Leistung Spaß machen können, damit Lebenslanges Lernen Freude macht
  • Ein modernes und effizientes Bildungssystem schaffen, das Menschen befähigt, den Platz in Wirtschaft und Gesellschaft einzunehmen, der ihren Fähigkeiten entspricht
  • System Wirtschaft als Inspiration für System Schule nutzen
  • Beruflicher Bildung und Lebenslangem Lernen Freiraum und ausreichend Ressourcen geben
  • Schulen in freier Trägerschaft fördern

Wissenschaft

  • Hochschulen als Orte der Vielfalt und des kritischen Diskurses erhalten
  • Wettbewerbskritische Eingriffe, wie ideologiegetriebene und überzogene Transparenzforderungen und Zivilklausel abschaffen
  • Freiheit in Forschung und Lehre schützen
  • Bremen wieder zum Exzellenzstandort führen

Freiheit in Forschung und Lehre ist ein hohes Gut. Diese Freiheit ist für mich substantiell. Hochschulen als Orte, an denen kontrovers und kritisch gedacht und diskutiert werden darf, werde ich als Liberale Politikerin immer verteidigen. Ich fördere den Wissenschafts- und Wirtschaftstransfer und die Möglichkeiten des ppp (public private partnership), damit wissenschaftliche Erkenntnisse nicht in den Schubladen der Hochschulen vergessen werden, sondern den Weg in die Anwendung finden.

In Diskussionen habe ich mich gegen ideologisch initiierte Transparenzregelungen und gegen die Zivilklausel ausgesprochen, weil ich sie für wettbewerbsschädigend halte. Unternehmen weichen dann auf andere Universitäten, Hochschulen oder Forschungsinstitute aus. Und Bremen hat das Nachsehen. Das darf nicht so bleiben.